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Talentscouting

„Jede Jeck is anders“

Im Talentscouting Köln fokussieren wir die Potenziale und Chancen junger Talente im Großraum Köln und begleiten sie auf ihrem persönlichen Bildungsweg. Wir sind der Überzeugung, dass schwierige sozioökonomische Lebensumstände oder geringe Kenntnisse über die Bildungslandschaft der beruflichen Zukunft dieser jungen Talente nicht im Wege stehen dürfen. Als Kooperationsprojekt zwischen der Universität zu Köln und der TH Köln fokussieren wir, getreu dem rheinischen Motto „Jede Jeck is anders“, die individuellen Stärken und Interessen jedes Talentes und beziehen den jeweiligen Lebenskontext mit ein. Wir, ein Team von sieben Talentscouts, begleiten Talente an ausgewählten Schulen durch die Oberstufe und darüber hinaus. Neben regelmäßigen Einzelgesprächen an den Schulen organisieren wir Gruppenformate, die sich passgenau an den Bedarfen unserer Talente orientieren und sie untereinander vernetzen. Eine wissenschaftliche Begleitstudie zeigt, dass unsere und die Arbeit aller über 70 NRW-Talentscouts wirkungsvoll ist und Bildungschancengerechtigkeit steigert.

Eindrücke

Veranstaltungsankündigung Plakettenverleihung „Schule im NRW-Talentscouting“

Veranstaltungsankündigung Plakettenverleihung „Schule im NRW-Talentscouting“

Veranstaltungsankündigung Plakettenverleihung „Schule im NRW-Talentscouting“

Neun Schulen, die von den Talentscouts der Universität zu Köln begleitet werden, erhalten im Rahmen einer Festveranstaltung am 29. August die Plakette „Schule im Talentscouting“. Neben den Lehrkräften und Talenten der auszuzeichnenden Schulen sind Netzwerkpartner:innen aus dem Talentscouting-Programm eingeladen. Frau Dr. Sabine Graap vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und Herr Prof. Dr. Stephan Michael Schröder, Prorektor für akademische Karriere und Chancengerechtigkeit der Universität zu Köln, werden Grußworte an die Gäste richten. Außerdem werden junge Talente und Lehrkräfte über ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Talentscouting-Programm berichten.

Die Programmübersicht zur Veranstaltung finden Sie hier: Programm Plakettenverleihung Talentscouting Köln 29.08.2022

Zertifikatsverleihung NRW-Talentscouting

Zertifikatsverleihung NRW-Talentscouting

Zertifikatsverleihung NRW-Talentscouting

Im Endspurt der Schuljahres 21/22 wurden 25 Teilnehmer*innen in ganz Nordrhein-Westfalen im Talentscouting NRW mit einer Feier im Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen zum Talentscout zertifiziert. Nach der erfolgreichen, sechsmonatigen Teilnahme konnte unsere Talentscout-Kollegin Stefanie Ruetz ihr Zertifikat in Empfang nehmen.

Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, dem Präsidenten der Westfälischen Hochschule eröffnet. Unter anderem betonte er in seiner Anrede noch einmal die verstärkte Rolle des Talentscoutings und die Wichtigkeit der Begleitung von Talentscouts vor dem Hintergrund der Pandemie: Dabei sieht er die Bedeutung der Langzeitfolgen der Corona- Pandemie auf das Thema Chancengerechtigkeit und die damit verbundenen Herausforderungen für Talente als Thema, dessen Effekte sich in Zukunft vermehrt in der Arbeit der Talentscouts widerfinden werden.

Wir freuen uns, diesen Aufgaben gemeinsam als Team Köln zu begnen und beglückwunschen Steffi hiermit nochmal ganz offiziell.

Hier geht es zu Impressionen der Verleihung

Frühjahrsakademie 2022 #FA22

Frühjahrsakademie 2022 #FA22

Frühjahrsakademie 2022 #FA22

Im Frühjahr 2022 fand die dreitägige Frühjahrsakademie in Köln mit 28 Talenten statt.  Unter dem Konzept „Identität und Zukunft“ haben dabei Carina Plinke, Lehrerin und freiberufliche Künsterlin, Nadja Puschke, Promoventin der Rehabilitationswissenschaften und Sozialarbeiterin, sowie Vanessa Keller und Oliver Kiessler, Studienberater:innen der Universität zu Köln die Workshops für die Talente geleitet. Wie diese drei Tage voller Workshops, kreativem Rahmenprogramm, einer Role Model Night, umgesetzt von Talenten des TalentNetzwerk Köln, so waren, berichtet Teilnehmer Elias im Folgenden aus seiner ganz persönlichen Perspektive:

Hi, ich bin Elias Kordt, 17 Jahre alt und gehe aktuell in die Q1 einer Gesamtschule. Erst seit kurzem bin ich im Talentscouting und war selten so schnell so überzeugt von einem Programm. Aber warum?
Vor allem die Erfahrungen während der Frühjahrsakademie 2022 haben mich begeistert. Drei Tage voller Programm, Spaß, Erkenntnisse und Vielfalt. Aber das Beste an der Frühjahrsakademie waren die Menschen. Menschen mit denen ich mich sofort angefreundet habe und immer noch in Kontakt stehe. Die anderen Talente kennenzulernen war das, was die Erfahrung der Frühjahrsakademie für mich so einzigartig gemacht hat. So vielfältige, offene, reflektierte und bodenständige Menschen habe ich selten kennengelernt. Das gilt nicht nur für die Talente, sondern auch für die Talentscouts: Die Talentscouts sind super nett, auf Augenhöhe und gleichzeitig professionell.

Abgesehen von den tollen Begegnungen, bin ich mir nun ziemlich sicher, dass das Themenfeld Politik und Jura genau das Richtige für mich ist und habe vielversprechende Ansätze, wie ich diese Interessen ausleben kann. Diese Erkenntnisse habe ich durch die zwei Workshops „kreatives Schreiben“ und „Future You!“ erhalten. Durch den Workshop „kreatives Schreiben“ bin ich vor allem mir selbst näher gekommen und habe viel über meine Identität und meine Sorgen und Wünsche gelernt. Ich war beeindruckt davon, wie schnell sich eine Gruppe fremder Menschen näher kommen kann und die Sorgen, Träume und Wüsche der anderen Talente haben mich sehr berührt. Der Basisworkshop „Future You!“ bestach durch kreative Methoden und einen regen Austausch. Jedes Talent hat seine eigene Wand zum Thema Werte, Eigenschaften und Interessen erstellt. Im Anschluss hat jedes Talent Tipps von den anderen Talenten und den Referent*innen erhalten, welches Studium oder welcher Beruf der eigenen Persönlichkeit entsprechen könnte. Die Referent*innen der Uni Köln wirkten sehr kompetent und waren für mich zudem sehr inspirierend. Neben den beiden Workshops war außerdem genügend Zeit für weitere Kreativ-Angebote, Gruppenevents, die Role Model Night, eine politisch-philosophische Diskussion bis tief in die Nacht und eine Fassbrause am Rhein.

Durch die Frühjahrsakademie 2022 habe ich viel über meine eigene Identität und Persönlichkeit erfahren und zugleich andere spannende Menschen und Perspektiven kennengelernt. Genau diese
Mischung ist dabei das, was die Frühjahrsakademie für mich zu einer solch wertvollen Erfahrung gemacht hat.

 

Vielen Dank für deine Eindrücke, Elias!

Auf die Stifte, fertig, los – Bewerbungs-Schreibwerkstatt fürs Anschreiben

Auf die Stifte, fertig, los – Bewerbungs-Schreibwerkstatt fürs Anschreiben

Auf die Stifte, fertig, los – Bewerbungs-Schreibwerkstatt fürs Anschreiben

Nach genau zwei Jahren Pandemie und vielen Online-Workshops konnte die Schreibwerkstatt nun endlich in Präsenz stattfinden. Bei dieser Schreibwerkstatt lag der Fokus auf dem Verfassen und der Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen für ein Anschreiben.

Anhand verschiedener Herangehensweisen, die sich auf Kompetenzen und Fähigkeiten in den Lebensläufen fokussieren, konnten die Talente sowohl in Zweiergruppen, als auch als ganze Gruppe sich gegenseitig vorstellen und aufeinander eingehen.

In einer gemeinsamen Reflexionsrunde gaben Talente an, dass sie von dem bisher Erreichten ihrer Parter:innen begeistert sind. Die Talente haben sich danach ans Verfassen ihres eigenen Anschreibens gemacht und konnten somit ihre Fähigkeiten und Kompetenzen anhand ihrer eigenen Lebenslinie besser und ihrem Leben entsprechend beschreiben.

Das Feedback von allen Talenten am Ende des Workshops war „Es war sehr hilfreich und hat mir das Schreiben des Anschreibens erleichtert“.

Wir wünschen allen Talenten, die sich in der Bewerbungsphase befinden, viel Erfolg!

Tipps und Tricks für die Bewerbung findet ihr in unserem Talentscouting Köln Bewerbungsguide

Die Basics zum Lebenslauf und Anschreiben

Die Basics zum Lebenslauf und Anschreiben

Die Basics zum Lebenslauf und Anschreiben

Viele Talente aus ganz Nordrhein-Westfalen stehen Anfang des Jahres in den Startlöchern – in wenigen Monaten naht der Abschluss und die nächsten Schritte bedürfen einiges Vorlaufs. Wie sieht ein Lebenslauf up to date aus? Welche inhaltlichen Must-Haves müssen im Anschreiben sein und wie wichtig es ist, wofür die Bewerbung geschrieben wird? All diese Fragen und noch mehr Tipps und Tricks haben Amal Abdirahman und Serap Yilmaz-Dreger aus dem Kölner Team der Talentscouts vergangenen Freitag in einem Info-Abend  zu den Basics der Bewerbung an die Talente vermittelt. Wichtig war es, die Informationen mit vielen Beispielen zu versehen und dadurch in den Praxisalltag zu überführen. Wie sollte eine Einleitung klingen und warum ist das Anschreiben doch wichtiger, als man denkt? Welches Layout nehme ich für meinen Lebenslauf und habe ich eigentlich ein aktuelles Foto von mir? In zwei großen Blöcken konnten die Talente alles Wichtige dazu erfahren und hatten am Ende Zeit, ihr Fragen zu stellen. Die Teilnehmer:innen berichteten, dass sie derzeit vor allem vor den Bewerbungsprozessen zum Frewilligendienst oder dualem Studium stehen.

Wir wünschen allen Talenten viel Erfolg bei den Bewerbungen!

Gap Year – Auf zu neuen Ufern

Gap Year – Auf zu neuen Ufern

Gap Year – Auf zu neuen Ufern

Am Montag, den 22. November 2021 fand wieder unser Infoabend Gap Year online statt. Die über 20 interessierten Talente bekamen alle wichtigen Infos für die Zeit zwischen Abitur und dem weiterem Bildungsweg. Der IJGD (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) stellte neben den wichtigsten Infos zu verschiedenen Freiwilligendiensten in Deutschland auch die Möglichkeit für kurze Freiwilligeneinsätze, sogenannte Workcamps,  im In- und Ausland gemeinsam mit jungen Menschen aus aller Welt vor. Außerdem stellte uns Experiment e.V. Möglichkeiten für geförderte Freiwilligendienste im Ausland vor, u.a. weltwärts und den Europäischen Solidaritätskorps (ESK). Spannend wurde es dann aber auch bei den Erfahrungsberichten von zwei Talenten. Simon berichtete von seinem deutsch-französischen Freiwilligendienst an einer Schule in der Nähe von Straßburg und Jean-Patrick zeigte uns, dass Freiwilligendienst nicht nur im sozialen, kulturellen oder ökologischen, sondern auch im wirtschaftlichen Bereich geht. Ein großer Dank geht an die Talente und die Referent:innen von Experiment e.V. und dem IJGD. Wir haben wieder super viele Infos bekommen und hatten einen spannenden Abend!

Nachlese-Tipp: Alle Infos zusammengefasst findet ihr übrigens im Handout zum Gap Year des Talentscouting Köln

TalentNetzwerkTreffen live und draußen in Köln

TalentNetzwerkTreffen live und draußen in Köln

TalentNetzwerkTreffen live und draußen in Köln

Nach einer langen Durststrecke konnte das Kölner Talentscouting endlich wieder ein live Treffen unter freiem Himmel für seine Talente organisieren. In kleiner netter Runde kamen Talentscouts und Talente im Römerpark zusammen. Neben einer Vorstellungsrunde, Speednetworking und einem Quizz gab es vor allem Raum für Austausch und Fragen. Nebst eingefleischten TalentNetzwerker:innen, die schon länger im Studium oder der Ausbildung sind, kamen neue Talente dazu, die in diesem Jahr ihr Studium beginnen werden. Es entstanden außerdem neue Ideen für künftige Treffen – we can’t wait!

Round 1 – Lebensläufe tunen für die Studienstiftung

Round 1 – Lebensläufe tunen für die Studienstiftung

Round 1 – Lebensläufe tunen für die Studienstiftung

Die ersten drei Workshops zum Verfassen eines ausformulierten Lebenslaufs fanden diese Woche im Kölner Talentscouting statt. 23 hochmotivierte junge Talente mit eindrücklichen Biografien, die für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen sind, kamen digital zusammen. Neben einer individuellen Rückmeldung durch eine/n Talentscout, feedbackten sich die Talente gegenseitig zu ihren CVs. Nach einem letzten Finetuning gehen die Lebensläufe jetzt bis zum 6. Oktober an die SDV. Wir Talentscouts freuen uns schon auf die nächste Runde dieser Workshopreihe: Simulation der Diskussionsrunden. Als letzter Teil wartet dann eine individuelle Simulation der Einzelgespräche.

Podcast „Chancengerechtigkeit und Ressourcen“

Podcast „Chancengerechtigkeit und Ressourcen“

Podcast „Chancengerechtigkeit und Ressourcen“

In dieser Spezial-Podcast Folge im Rahmen der Diversity Week  2021 an der Universität zu Köln sprechen Hayat, Studentin an der Uni Köln, Talent im Talentscouting und Avicenna-Stipendiatin, und Sam, Oberstufenschülerin und Talent in Köln und Schauspiel-Enthusiastin, mit Mariann, Studentin aus dem Team der Zentralen Studienberatung, über ihre persönlichen Bildungswege. Dabei geht es um die Themen Bildung an Schule und Hochschule, Chancengerechtigkeit und welche Rolle Stipendien und Ressourcen auf dem Bildungsweg spielen können.

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Medizin – mal anders!

Medizin – mal anders!

Medizin – mal anders!

Was haben die Ausbildung zum Orthopädisten, das duale Studium der Klinischen Pflege, das Studium der Pharmazie und die Arbeit im Health Care Management gemeinsam? All dies können echte Alterativen zum ärztlichen Beruf darstellen.
Im Rahmen der Themenwoche „Medizin – mal anders! Alternativen zum ärztlichen Beruf – Neue Chancen und Wege in Therapie, Pflege, Forschung und Technik“ konnten Talente und andere Interessierte aus einem bunten Programm aus 39 Veranstaltungen auswählen. Sehr Viele interessieren sich zwar dafür, ein Medizinstudium zu beginnen, da die Anforderungen sowohl bei der Studienplatzvergabe als auch während des Studiums sehr hoch sind, ging es aber auch darum passende und spannende Alternativen zu entdecken. In der vielseitigen Angebotsbreite konnten die insgesamt 425 Teilnehmenden mit Dozierenden, Ausbildungsleiter*innen, Berufspraktiker*innen und Studierenden ins Gespräch kommen, detaillierte Informationen erhalten und in ungezwungener Atmosphäre Fragen stellen und klären. Organisiert wurden diese Veranstaltungen von den Talentscouts der FH Aachen & RWTH AAchen, der HHU Düsseldorf, der TH Köln und Universität zu Köln sowie der Uni Wupptertal, die sich herzlichst bei den Referent*innen der Hochschulen, Ausbildungsinstitute und den unterschiedlichen Berufsfeldern für deren Engagement und Bereitschaft bedanken.

TalentNetzwerkTreffen- Frühlingsstart

TalentNetzwerkTreffen- Frühlingsstart

TalentNetzwerkTreffen- Frühlingsstart

Vergangenen Freitag kamen Talente zu einem digitalen Motivations- & Inspirationsaustausch zusammen. Gemeinsam konnten sie über die Zoomfunktion „White Board“ ihre Routinen, Lerntechniken und ihre festen Tagestrukturen untereinander teilen. Auch wenn einige von ihnen bereits ihre Yoga-Sessions und Meditationen fest in den Tag integriert haben, haben dennoch alle ab und zu mit der nötigen Motivation und Disziplin zu kämpfen.

Ein Talent berichtet, dass ihn gerade in dieser Zeit das Festlegen von klaren Zielen für den Tag am meisten motiviert, sodass er diese auch am Ende des Tages abhaken kann. Er fügte hinzu, dass er seine Liebe für den Ausdauersport in diesem Corona-Jahr entdeckt hat und täglich nach längeren Meetings seine Runden läuft.
Neben zahlreichen Tipps konnten die Talente untereinander in den Austausch gehen und sich auch gegenseitig Mut machen, auch auf das bereits Geschaffte zurückschauen, gerade dann, wenn sie an bestimmten Aufgaben verzweifeln.

Mit diesen Tipps und Tricks wünschen wir allen Talenten ganz viel Kraft im neuen Semester und für alle ihre Aufgaben!

Info-Abend Freiwilliges Engagement

Info-Abend Freiwilliges Engagement

Info-Abend Freiwilliges Engagement

Was ist eigentlich Ehrenamt und was motiviert junge Erwachsene, sich sozial einzubringen? Diese Frage stellten sich die teilnehmenden Talente letzte Woche beim digitalen „Infoabend Freiwilliges Engagement“.
Um ein lebendiges Bild vom gesellschaftlichen Engagement zu bekommen, stellten die Talente Pelin und Roa ihre Ehrenämter den interessierten Zuhörer*innen vor. Pelin leitet eine Boxsport-Gruppe für Mädchen im Kölner Norden. Roa hat sich in einem Jugendzentrum in Leverkusen engagiert und dort z.B. den Beitrag für die Kunstnacht mitorganisiert und vorbereitet. Was beide Talente verbindet: die Freude mit Menschen zusammenzuarbeiten und gemeinsam etwas zu bewirken. Für Talente, die sich gerne engagieren wollen, aber noch nicht wissen, wie sie es angehen sollen, hatte Julia vom AWO Projekt „Junges Ehrenamt“ viele Tipps und Anlaufstellen dabei. In ihrer Präsentation zeigte sie auf, wie die Ehrenamtsbüros in den verschiedenen Städten bei der Vermittlung in ein Ehrenamt unterstützen. Ganz konkret für Köln gab es über zwei kurze Filme spannende Einblicke, welche Vereine oder Aktionen im Kölner Raum das gesellschaftliche Zusammenleben fördern. Wir hoffen, durch die Veranstaltung bei den Talenten die Lust auf eigenes Engagement geweckt zu haben.

Let’s talk about: TMS

Let’s talk about: TMS

Let’s talk about: TMS

Wer als Studienwunsch Pharmazie, Human-, Zahn- oder Tiermedizin hat, kommt am TMS
(Test für Medizinische Studiengänge) nicht vorbei. Neben einem guten Abitur ist dieser Test ein wichtiger Meilenstein zur Studienplatzbewerbung. Hierfür trommelte das Talentscouting Team Köln medizinbegeisterten Talente zusammen, die sich in Zukunft dem TMS stellen möchten. Informationen und Erfahrungen wie Anmeldung, Ablauf und Lernstrategien wurden von den Talentexpert*innen Teisir und Faruch weitergegeben. Diese haben den Test bereits durchlaufen und hatten eine Menge Insiderinfos für die Teilnehmenden, so dass diese sich mit neuen Eindrücken zum TMS, besser auf die Prüfung vorbereiten können.

Say yes to the Stress!

Say yes to the Stress!

Say yes to the Stress!

Wenn sich die Gedanken um das Thema Schule bewegen, dann dauert es nicht lang, bis sie bei dem Thema Prüfungen, Klausuren, Tests und Noten landen. Nicht erst seit der Corona-Pandemie, in der die Vorbereitungen auf Prüfungen und auch der Ablauf selbst oftmals ungewohnt und anders verliefen, verursachen Leistungsüberprüfungen bei sehr vielen Schüler*innen Stress und Blockaden, sowohl in der Vorbereitung als auch in der Prüfungssituation. Diese können dazu führen, dass die eigene Leistungsfähigkeit gar nicht richtig gezeigt werden kann und Ergebnisse schlechter ausfallen.

In einem von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin Nathalie Feldmann eigens für das Talentscouting Köln konzipierten und durchgeführten Online-Seminar konnten sich 13 Talente kurz vor Weihnachten mit genau dieser Thematik auseinandersetzen. Dabei wurden Auslöser und Ursachen entdeckt und Strategien für den positiven Umgang mit Stresssituationen entwickelt. Nicht ohne Grund lautete der Titel der Veranstaltung „Say yes to the stress!“, denn vermeiden lassen sich Prüfungssituation im Alltag nicht, jedoch ist ein produktiver Umgang erlernbar und sorgt für weniger Anspannung und bessere Ergebnisse.

Bewerbungsguide für Talente

Bewerbungsguide für Talente

Bewerbungsguide für Talente

Mit diesem Bewerbungsguide können Talente nun einen neuen „Begleiter“ für das Thema Bewerbung nutzen. Die 28 Seiten beinhalten in kompakten Schritten den Weg von der Motivation, eine Bewerbung zu schreiben bis hin zum Vorstellungsgespräch. Mit eigens konzipierten Working Papers haben die Talente die Möglichkeit, Tools und Techniken zu nutzen, um sich selbst zu reflekteriren und sich mit der Bewerbung für z.B. eine Ausbildung oder ein Gap Year zu beschäftigen. Ausserdem ist der Guide mit einem digitalen Linkarchiv bespickt, der immer auf dem aktuellen Stand bleibt und tiefergehende Informationen bietet.

Viel Spass dabei und viel Erfolg beim Bewerben!

Zum Bewerbungsguide geht es hier entlang:
Bewerbungsguide_Talentscouting Köln_Web

Auf zu neuen Ufern in einem Gap Year

Auf zu neuen Ufern in einem Gap Year

Auf zu neuen Ufern in einem Gap Year

Wer nach dem Abi und vor dem nächsten Ausbildungsschritt erstmal noch eine Auszeit haben möchte, um sich z.B. sozial, ökologisch oder kulturell zu engagieren oder einfach neue Erfahrungen zu sammeln, war bei unserer Infoveranstaltung zum Gap Year am Donnerstag, den 12. November 2020 genau richtig. Zum ersten Mal hat die Veranstaltung komplett digital stattgefunden, was den Vorteil hatte, dass Talente aus ganz NRW daran teilnehmen konnten. Trotz Corona ist das Interesse an einem Gap Year bei den Talenten groß. Über 40 Talente nahmen an der Veranstaltung teil und konnten ihre Fragen zu den verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten eines Gap Years an sechs Expert*innen stellen.

Zu Gast waren unter anderem Sara und Kristina vom FSD (Freiwillige soziale Dienste im Erzbistum Köln), die Talente zu Möglichkeiten des Inlandfreiwilligendienstes informierten, die Rahmenbedingungen erläuterten und Einblicke in die verschiedensten Tätigkeitsfelder gaben. Für alle, die Fernweh haben und während des Gap Years weiter weg wollen, gab es Nesche von Experiment e.V. aus Bonn. Der Verein bietet vom Auslandsfreiwilligendienst über weltwärts bis hin zum individuell organisierten Freiwilligendienst einiges an um im Ausland durchzustarten. Talent Antonia, die erst im März aus dem nördlichen Indien von ihrem Freiwilligeneinsatz (weltwärts) an einer Schule zurückgekommen ist, hat durch ihre persönlichen Erfahrungen und tollen Bilder für uns alle vorstellbar gemacht, wie so ein Freiwilligendienst aussehen könnte. Auch Hannah, die als Au Pair für ein Jahr in Neuseeland war und inzwischen – dank der Vulkane dort – Geographie studiert, konnte allen Interessierten einen Einblick geben, wie ein Alltag als Au Pair aussehen könnte.  Und für alle, die sich vorstellen können ihr Gap Year mit work&travel zu verbringen, hat Talentscout Thiemo die wichtigsten Informationen zur Verfügung gestellt.

Hinterher gab es in den verschiedenen Q&A Sessions noch einen regen Austausch und die Möglichkeit Fragen zu stellen. Und im Nachgang gab es natürlich auch für alle Teilnehmer*innen noch eine Zusammenfassung. Vielen Dank an die Referent*innen. Ohne Euch wäre das alles gar nicht möglich gewesen. Und tausend Dank an all die interessierten Talente, die die ganze Veranstaltung mit Leben, Interesse und Fragen gefüllt haben.

TNT – Connecting Talents

TNT – Connecting Talents

TNT – Connecting Talents

Zu Semesterbeginn kamen zum TalentNetzwerkTreffen Erstis und auch Talente, die schon weiter im Studium sind, zusammen. Ganz im Sinne von Connecting Talents, haben sich die Talente untereinander ausgetauscht und vernetzt. In Break-Out-Sessions konnten die Talente sich Eindrücke holen wie „Deshalb habe ich mich für diesen Studiengang entschieden, das erwarte ich mir von meinem Studium und das hätte ich gerne schon am Anfang meines Studiums gewusst“. Die Erstis konnten so auch über die Erfahrungen von den älteren Talenten lernen und Tipps für ihr eigenes Studium mitnehmen.

Als kreatives Element haben die Talente in Zweier-Gruppen ihren idealen Studiengang kreiert: Nach einer Abstimmung hat der Studiengang Spaßwissenschaften von Hayat und Alexandra gewonnen. Dabei geht es im Studiengang neben der Förderung von der Kreativität der Studierenden, um die Vermittlung von Lehrinhalten auf eine unterhaltsame Art, um so die trockenen Lehrveranstaltungen interessanter und kreativer zu gestalten. Diese Idee stpß auf sehr viel Interesse. Die Talente erhoffen sich, dass es diesen Studiengang einmal giben wird und falls nicht, sie ihn selber als Professorinnen in Zukunft lehren könnten!
Für das kommende Treffen im Dezember haben sich die Talente für einen gemütlichen Zoom & Chill Abend im Dezember entschieden.
Wir freuen uns jetzt schon darauf!

#HA20 – Die digitale Herbstakademie 2020

#HA20 – Die digitale Herbstakademie 2020

#HA20 – Die digitale Herbstakademie 2020

Auch in diesem Jahr öffnete die Herbstakademie zu Beginn der Herbstferien wieder ihre Tore, diesmal jedoch in einem digitalen Gewandt.  Obgleich die Urpsungspläne, die #HA20 in Präsenz zu veranstalten, nicht umgesetzt wurden, waren die Talente sehr motiviert. Betül sagte dazu: „Mein Antrieb an der Herbstakademie teilzunehmen war das Zusammenkommen mit Gleichgesinnten, um gemeinsam an unseren Zielen zu arbeiten und vor allem diesen erstmal bewusst zu werden.“ An drei Web-Seminar-Tagen konnten sich 14 Talente mit ihrem Zukunfts-Ich auseinandersetzen und mit Hilfe ihrer Interessen, Werte und Eigenschaften Pläne für ihre zukünftigen Berufswege entwickeln. In gegenseitiger Unterstützung und regem Austausch wurden dabei auch ganz neue Wege und Optionen eröffnet.

Lina beschreibt es wie folgt: „Ich habe mich für die #HA20 angemeldet, um mich und meine potenziellen Berufsmöglichkeiten besser kennenzulernen: Dieser Wunsch wurde letztlich übertroffen! Nicht nur konnte ich mich durch das ,,Future You Journal“ besser kennenlernen, durch die anderen Teilnehmer*innen erhielt ich ein interessenorientiertes Brainstorming bezüglich meiner beruflichen Perspektive. Jetzt nehme ich meine Zukunft selbst in die Hand.“

Genau diese Zukunft stand im Fokus:  So konnten die Talente im Web-Seminar Lern- und Zeitmanagement hilfreiche Tipps und Strategien für die immer näher rückenden Abiturprüfungen im nächsten Jahr erarbeiten. Jede*r vor dem Bildschirm sitzend, konnte die anderen aktiv unterstützen und so ist auch im virtuellen Raum ein Teamgefühl enstanden. Linisa betonte genau das: „Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehmen und jeder hat sich für den*die andere*n ins Zeug gelegt.  Ich würde jedem empfehlen an der Herbstakademie teilzunehmen, denn am Ende lernt man viel mehr über sich selbst als man am Anfang gedacht hätte.

Dabei war es für die Teilnahme irrelevant, ob man schon konretere Ideen hat oder noch am Anfang seiner*ihrer Planungen steht. Auch Max erlebte es so: „Ich nahm an der Herbstakademie teil nachdem ich schon einige Monate mein Ziel bezüglich dessen, wer ich mal sein und wo ich mal stehen will, aus den Augen verlor und dementsprechend antriebslos war. Durch die Herbstakademie konnte ich nicht nur kompakt meine eigenen Werte, Fähigkeiten und Interessen kristallisieren und diese mit einem potenziellen Beruf verknüpfen, sondern auch noch zusätzlich die möglichen Szenarien meiner Zukunft durchgehen und dessen Vorteile und Abläufe mir vor Augen führen. Im Allgemein gab es eine schöne Atmosphäre und eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit, die ich sehr zu schätzen weiß.“

Den krönenden Abschluss hatte die Herbstakademie durch die Role Model Night, moderiert von Talentscout Amal, gefunden. Drei Alumni-Talente – Süheyl, Katia und Ronja – konnten ihre Erfahrungen, Hürdern, Tiefschläge aber auch Erfolge teilen und den Herbstakademiker*innen Tips und Ratschläge mitgeben. Ein Abend voller Inpiration! Salims Fazit dazu: „Natürlich kann man die letzte Herbstakademie #HA19 nicht mit diesem Jahr 1:1 vergleichen, aber es ist dieses Jahr trotz der aktuellen Lage sehr gut gelaufen und alles war super entspannt. Das beste war, dass ich weitere Teammitglieder des Scoutings kennengelernt habe und natürlich weitere Talente. Es freut mich immer, wieder neue Leute über das Talentscouting kennenzulernen. Dankeschön an alle.“

Als Team möchten wir diesen Dank an alle weitergeben, die die #HA20 dieses Jahr möglich gemacht haben – Danke an alle Talente, die teilgenommen haben, an die Seminarleitungen Vanessa Keller und Oliver Kiessler sowie Esra Ünverdi und Lisa Schick. Danke an die Moderation der Role Model Night, Amal Abdirahman, und für das Design Isabelle Sommer und Nils Heyberg. Und zu guter letzt: Danke an die Organisator*innen Serap Yilmaz und Sebastian Hopp.

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Die Herbstakademie 2019 #HA19
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Vlog #1 - Talent Antonia
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Talente im Kölner Talentscouting
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Testimonials & Talentstories

Kölner Talente

Fibyana
„Sie haben nicht daran geglaubt, dass ich das Abitur und ein Studium schaffen kann“
Fibyana
Fibyana
Fibyana

Fibyana ist 22 Jahre alt und studiert an der TH Köln Pharmazeutische Chemie. Sie ist im Irak geboren und seit 2014 in Deutschland. Neben dem Studium arbeitet Fibyana bereits als Laborhelferin an den Proben der menschlichen DNA.

„ES IST SCHWIERIG FÜR LEUTE, DIE NEU HIER IN DEUTSCHLAND SIND UND GAR NICHT WISSEN, WAS FÜR MÖGLICHKEITEN SIE HABEN“

Um ihr Abitur zu machen, kam Fibyana 2016 auf die Heinrich-Böll-Gesamtschule. Hier lernte sie 2018 ihre Talentscout Serap kennen. Sie beschreibt ihre erste Begegnung mit Serap als etwas Besonderes, da sie sich sehr sicher gefühlt hat und Serap ihr all die Möglichkeiten gezeigt hat, die es für sie im deutschen Bildungssystem gibt. Durch das Talentscouting mit Serap konnte sie neues Wissen und Erfahrungen sammeln. Sie lernte ihre Stärken kennen und verbesserte in den regelmäßigen Treffen auch ihre Sprachfähigkeiten. Durch die vielen Workshops und Veranstaltungen gelangte sie an Informationen, die sie alleine nicht gefunden hätte.

„MAN MUSS GEDULDIG SEIN, AUCH WENN MAN FEHLER MACHT, IST DAS IN ORDNUNG“

Zu Fibyanas Stärken zählt, dass sie selbstbewusst und immer bereit ist, neue Leute kennenzulernen. Ihre guten Sprach- und Kommunikationsfähigkeiten helfen ihr dabei. Außerdem ist sie sehr geduldig, sie sagt man solle nicht an Entscheidungen scheitern, auch Fehler zu machen sei in Ordnung. Sie mache auch Fehler, aber höre nicht auf, an sich zu glauben und versuche es immer wieder.

„SIE HABEN NICHT DARAN GEGLAUBT, DASS ICH DAS ABITUR UND EIN STUDIUM SCHAFFEN KANN“

Viele ihrer Ansprechpartner*innen glaubten nicht daran, dass Fibyana ihr Abitur und ein Studium schaffen könnte und empfahlen ihr eine Ausbildung zu machen. Serap hingegen hat sich mit Fibyanas persönlichen Wünschen auseinandergesetzt, an sie geglaubt und sie auf dem Weg zu ihrem Studium unterstützt. Das ermutigte und motivierte sie, ihren Stärken in den naturwissenschaftlichen Fächern nachzugehen. Nach dem Abitur machte sie daher Praktika an der Uniklinik Köln in der Krebsforschung und in einem Biotechnologie Unternehmen, wo sie heute als Laborhelferin arbeitet. Ein reines Pharmazie Studium kam für Fibyana auch in Betracht, aber sie entschied sich für die pharmazeutische Chemie, um in der Nähe ihrer Familie zu bleiben und später verschiedene spannende Jobmöglichkeiten in der Industrie zu haben.

„ICH FINDE ES GUT, DASS ICH ANDERE ÜBER MEINEN BILDUNGSWEG INFORMIEREN UND IHNEN HELFEN KANN“

Serap ist für Fibyana wie eine Freundin, wenn sie nicht mehr weiterkommt oder Fragen hat – sei es privat, zum Studium oder der Arbeit – kann sie Serap kontaktieren. Das Verhältnis beruht auf Gegenseitigkeit, denn es gibt auch Situationen, in denen Fibyana weiterhelfen kann. Beispielsweise für Informationen zu ihrem Studiengang oder ein Praktikum bei ihr im Labor für andere Schüler*innen. Es freut Fibyana, helfen zu können und dazu beizutragen, dass das Talentscouting -Netzwerk größer wird.

Für die Zukunft wünscht sich Fibyana, ihr Studium erfolgreich mit einem Master zu beenden und international zu arbeiten. Außerdem hofft sie, dass ihre Familie sich hier wohlfühlt und die Entscheidung nicht bereut, nach Deutschland gekommen zu sein.

Niko
„Da hab ich wirklich bemerkt, dass die Richtung die richtige für mich ist“
Niko
Niko
Niko

Niko ist in Mazedonien geboren und seit 2015 in Deutschland. Heute macht er eine Ausbildung als Software Entwickler bei einem großen Kölner Unternehmen. Das, was für viele von uns eine unbekannte Welt ist, ist Nikos Leidenschaft – nämlich das Programmieren.

Zu Beginn des Talentscoutings wusste Niko noch nicht, ob er eine Ausbildung machen oder studieren sollte. Sein Talentscout Thiemo unterstütze ihn in der Oberstufe durch monatliche Treffen bei der Entscheidungsfindung und zeigte ihm verschiedene Wege auf.

Eines stand für Niko von vorneherein fest: Es sollte im Bereich der Informatik sein. Sein Interesse daran wurde bereits in einem Erweiterungskurs für Informatik an seiner ehemaligen Schule in Mazedonien geweckt und wuchs seitdem stetig. Auf seinem Berufskolleg in Kerpen konnte er einen richtigen Schwerpunkt in diese Richtung setzen, er lernte das Programmieren und das Erstellen von Datenbanken und Analysen.

„DA HAB ICH WIRKLICH BEMERKT, DASS DIE RICHTUNG DIE RICHTIGE FÜR MICH IST“

Niko machte 2019 erfolgreich sein Fachabitur und begann ein Informatik Studium an der FH Aachen. Nach zwei Semestern merkte er jedoch, dass ihm ein Studium unter Coronabedingungen nicht gefällt und er lieber eine Ausbildung als Informatiker für Systemanwendungen machen möchte.

„SELBST ALS DAS MIT DEM STUDIUM NICHT GEKLAPPT HAT, KONNTE ICH THIEMO ANSCHREIBEN“

Auch bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz wurde Niko von Thiemo unterstützt. Er bekam Kontaktdaten von Personen bei der IHK, die ihm wiederum eine Liste mit 20 in Frage kommenden Unternehmen schickten. Niko filterte diese Liste nach seinen Vorlieben und bewarb sich schließlich bei zwei Unternehmen. Schon nach einigen Tagen hatte er sein erstes Vorstellungsgespräch und seinen Ausbildungsvertrag.

„ICH FREUE MICH JEDEN MORGEN WENN ICH ZUR ARBEIT FAHRE – DAS MACHT MIR RICHTIG SPASS“

Niko ist sehr zielstrebig und kann sich sehr schnell an neue Umgebungen anpassen. Für die Zukunft wünscht er sich eine hohe Stellung in einem Unternehmen und kann es sich sogar vorstellen, nochmal zu studieren. Sein Traum ist es, bei einem internationalen Programmier-Wettbewerb teilzunehmen und seine Firma zu repräsentieren. Wenn er nicht codiert und programmiert, fährt er gerne Mountainbike in der Natur.

Madina
„Ich bin glücklich, dass ich zum Talentscouting gegangen bin"
Madina
Madina
Madina

Madina ist 21 Jahre alt, hat 2020 ihr Abitur gemacht, ist sehr zielstrebig und hilfsbereit. Sie tut alles, um ihren großen Kindheitstraum, Ärztin zu werden, zu verwirklichen.

„ICH BIN GLÜCKLICH, DASS ICH ZUM TALENTSCOUTING GEGANGEN BIN. ICH HATTE SO VIELE FRAGEN, DIE ICH SELBST NICHT BEANTWORTEN KONNTE“

Madina ging auf die Willy-Brandt-Gesamtschule, wo ihre beste Freundin bereits von Talentscout Thiemo unterstützt wurde. Da sie nur Gutes über das Talentscouting berichtete, wurde Madina neugierig und begleitete sie zu einem der Treffen. Dass auch Madina viele offene Fragen hatte, konnte Thiemo sofort sehen und so hatte sie schon bald ihren ersten Termin für ein Gespräch mit ihm. Trotz Corona telefonierten sie oft und konnten viele Fragen klären.

Die Beratungsangebote von denen Madina bis dahin gehört hatte, bezogen sich hauptsächlich auf eine Ausbildung. Deshalb hatte sie sich ursprünglich vorgenommen keine Hilfe in Anspruch zu nehmen und alles alleine zu recherchieren. Nachdem ihre Noten in der 12. und 13. Klasse etwas schlechter wurden, distanzierte sie sich davon, Medizin zu studieren. Doch Thiemo überzeugte sie vom Gegenteil.

„ICH WAR ÜBERFORDERT UND THIEMO HAT MICH BERUHIGT. DAS WAR EINE GROßE HILFE.“

Thiemo hat Madina vieles erklärt und ihr gezeigt, dass sie auch über Umwege zu dem Medizinstudium gelangen kann, oder alternativ ein anderes Studium möglich ist. Bei der selbstständigen Suche nach Informationen im Internet verzweifelte sie oft und war froh, sich mit jemandem austauschen zu können, der sich auskennt.

Für Madina stand fest, dass sie kein anderes Studium beginnen möchte. Sie setzte alles daran, ihrem Traum näher zu kommen und begann daher eine Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten in einer Arztpraxis. So bekommt sie erste Einblicke in den Arbeitsalltag und lernt nebenbei für den Medizintest, den sie im Anschluss an die Ausbildung absolvieren möchte, um dann ihr Studium zu beginnen. Dank der Ausbildung ist sie sich sicher, dass sie auf dem richtigen Weg ist, denn sie liebt, was sie tut.

„DASS ICH DEN MENSCHEN HELFEN KANN – EGAL OB JUNG ODER ALT- MACHT MICH GLÜCKLICH“

Ohne das Talentscouting hätte Madina ihren Traum wahrscheinlich aufgegeben und würde heute etwas anderes studieren. Sie würde das Talentscouting definitiv weiterempfehlen, weil es immer etwas gibt, was man noch nicht weiß. Mit Thiemo hat sie sich direkt gut verstanden und konnte mit ihm über all ihre Sorgen sprechen. Sie beschreibt ihn als sehr guten Zuhörer und findet, dass er total nett und hilfsbereit ist.

Predict
„Durch das Talentscouting habe ich gemerkt, dass ich Stärken habe“
Predict
Predict
Predict

Nachdem Predict 2020 sein Abitur gemacht hat, beginnt er im Wintersemester sein VWL Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Er hat große Ziele und möchte beruflich etwas machen wofür er brennt. Durch das Talentscouting lernte der offene und ehrgeizige Schüler seine Stärken und Interessen besser kennen.

„DURCH DAS TALENTSCOUTING HABE ICH GEMERKT, DASS ICH STÄRKEN HABE“

Als das Talentscouting für Predict in der 11. Klasse begann, hatte er noch keine klare Vorstellung davon, was er beruflich machen wollte und kannte seine Stäken noch nicht. Durch das Talentscouting wurde ihm deutlich, dass sein breites Allgemeinwissen und die Fähigkeit, abstrakte Sachverhalte gut einzuordnen, Stärken von ihm sind. Außerdem fand er heraus, dass er eine sehr hohe emotionale Intelligenz (EQ) hat.

„OHNE LENA HÄTTE ICH VIELLEICHT HALS ÜBER KOPF EINE ENTSCHEIDUNG GETROFFEN, DIE ICH IM NACHHINEIN BEREUT HÄTTE“

Als es konkreter um Studiengänge ging, hatte Predict zunächst die Idee, Lehramt, Sozialwissenschaften oder Sportmanagement zu studieren. Gemeinsam mit Lena durchleuchteten sie diese Optionen aus verschiedenen Blickwinkeln. Lena erklärte ihm, welche Ziele man mit diesen Studiengängen erreichen kann, wie der jeweilige Arbeitsalltag aussieht und wie hoch die Gehälter sind. Schließlich entschied Predict sich dafür, VWL zu studieren, weil er Themen wie Makroökonomie interessant findet und das etwas ist, wofür er brennt. In zehn Jahren sieht er sich in dieser Branche, weil es seine Stärke und seine Passion ist, diesen Berufsweg einzuschlagen.

„DURCH DAS TALENTSCOUTING HABE ICH DIE CHANCE BEKOMMEN, AN DER DEUTSCHEN SCHÜLERAKADEMIE TEILZUNEHMEN, WAS AUCH EINE GUTE SACHE WAR“

Das Talentscouting erschöpfte sich für Predict nicht in den monatlichen Treffen mit seinem Scout Lena. So hat er die Chance bekommen, an der Deutschen Schülerakademie teilzunehmen, wo er andere Talente kennenlernte. 2018 hat Predict dann an einer Podiumsdiskussion der Universität zu Köln zu dem Thema „Chancengleichheit in Deutschland“ als Diskussionsteilnehmer mitgewirkt. Außerdem besuchte Predict gemeinsam mit Lena einen Tag lang die Universität, sammelte Informationen zu einzelnen Studiengängen und lernte den Campus und das Unileben kennen.

„UNSER VERHÄLTNIS WAR IMMER GUT, MANCHMAL HABEN WIR STUNDENLANG GESPROCHEN“

Das Verhältnis zu seinem Scout Lena beschreibt Predict als sehr gut. Durch Lenas offene Art und positive Ausstrahlung fiel ihm der Austausch sehr leicht und sie unterhielten sich oft länger als vorgesehen. Predict ist begeistert von Lena und es macht ihm Spaß bereichernde Menschen wie sie kennenzulernen.

„WENN DU DEINE STÄRKEN ERKENNST, ERKENNST DU AUCH DEINE SCHWÄCHEN“

Predict kann das Talentscouting jedem weiterempfehlen, der Lust hat, sich selbst, seine Stärken und Schwächen kennenzulernen, denn nur so hat man ein besseres Bild von sich und kann die richtigen Entscheidungen treffen. Für die Zukunft wünscht er sich eine eigene Familie und einen Job, der seine Leistungen würdigt. Er kann es sich nicht vorstellen, einen klassischen Bürojob auszuführen und möchte viel Kontakt mit Menschen haben.

Katia
„Es war ein normales Gespräch wie mit Freunden“
Katia
Katia
Katia

Katia kann mit ihren 22 Jahren bereits eine große Erfolgsgeschichte erzählen. Sie ist mit ihrer Familie 2014 nach Deutschland gekommen, hat sich selbst Deutsch beigebracht und 2019 den Abiturpreis in Mathematik gewonnen. Heute hat sie ein Stipendium und studiert IT-Sicherheit an der Ruhr Universität Bochum.

„BEI MEINEM ERSTEN TERMIN MIT MEINEM SCOUT THIEMO HABE ICH ERST RICHTIG ERFAHREN, WAS DAS TALENTSCOUTING IST“

Unter dem Begriff Talentscouting konnte sich Katia zunächst nichts vorstellen. Zwei Lehrer fragten sie und ihre Freundinnen, ob sie gerne einen Termin bei einem Talentscout hätten. Katia sagte zu und schon bei ihrem ersten Termin fühlte sie sich wohl, da die Stimmung offen und locker war.

„ES WAR EIN NORMALES GESPRÄCH WIE MIT FREUNDEN“

In den Treffen mit Thiemo sprachen sie über die Studienwahl und Stipendien. Zunächst hatte Katia keine Idee, was sie studieren wollte. Sie wusste nur, dass ihr etwas mit Mathe, jedoch kein reines Mathestudium, vorschwebte. So fiel die Wahl auf Informatik. Thiemo und sie recherchierten viel  und Thiemo klärte sie über die vielen Möglichkeiten eines Informatikstudiums in NRW auf. Durch eine Freundin erfuhr Katia dann von dem Studiengang IT-Sicherheit und sprach mit Thiemo darüber, wodurch ihre finale Entscheidung fiel.

„BEI IT-SICHERHEIT LÖST MAN LOGISCHE PROBLEME – SO STELLTE ICH MIR MEIN STUDIUM VOR“

Katia war schon immer gut in Mathe. Gekrönt wurden ihre Bemühungen mit dem Abiturpreis Mathematik 2019 für besonders herausragende Leistungen im Fach Mathematik.  Sie bekam ein Buch und eine kostenfreie einjährige Mitgliedschaft bei der Deutschen Mathematiker Vereinigung (DMV) geschenkt, welche sie in ihrem jetzigen Studium gut nutzen kann.

„ICH HABE MICH GEFREUT, DASS MICH DIE TALENTSCOUTS AUCH BEI DEM THEMA STIPENDIEN UNTERSTÜTZEN KONNTEN“

Beim zweiten Treffen im Talentscouting erzählte Katia, dass sie als Schülerin durch die START Stiftung gefördert wird. Sie und Thiemo sprachen in der Folge viel über Stipendien, da die Bewerbungsfristen für Studienstipendien anstanden, konnte Thiemo ihr direkt eine Teilnahme an einem Workshop des Talentscouting Köln zum Thema anbieten. Anschließend bewarb Katia sich bei drei Stiftungen. Jedoch flatterten von diesen nach der ersten Bewerbungsphase Absagen ins Haus.

Dann jedoch wurde sie von ihrer Schule für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen und zum Auswahlseminar eingeladen. Sie nahm im Vorfeld an zwei weiteren Workshops des Talentscouting teil, wo das Auswahlgespräch geprobt wurde. Im Januar 2020 dann die freudige Nachricht:  Katia erhielt die Zusage für ein Stipendium bei der Studienstiftung des deutschen Volkes.

„THIEMO HAT MICH VON HERZEN UNTERSTÜTZT“

Das Besondere am Talentscouting ist für Katia, dass man sich jederzeit austauschen kann und auch andere Talente kennenlernt, die die gleichen Interessen haben.  Ihren Scout Thiemo beschreibt sie als sehr freundlich, offen und ehrlich – „Thiemo hat mich von Herzen unterstützt“. Neben ihrer Mathematikleidenschaft fotografiert Katia gerne. Sie mag es außerdem zu reisen und unter Menschen zu sein. Für die Zukunft ist es ihr wichtig, erfolgreich zu sein, denn das macht sie glücklich. Außerdem wünscht sie sich, im Leben eine gute Balance zwischen Studium, Job, Familie und Freunden zu finden.

Paula
„Auf das Talentscouting habe ich mich gefreut"
Paula
Paula
Paula

Paula ist eine Sportskanone, 19 Jahre alt und hat 2019 an der Europaschule ihr Abitur gemacht. Sie steckt mit ihrer fröhlichen und glücklichen Art jeden an und wünscht sich einen abwechslungsreichen Beruf.

„AUF DAS TALENTSCOUTING HABE ICH MICH GEFREUT, WEIL ES FÜR MICH SCHWIERIG WAR, IN DIE ZUKUNFT ZU BLICKEN“

Der Blick in die Zukunft war für Paula mit Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Mit ihrem Scout Sebastian hat sie dann darüber gesprochen, was sie sich für ihre Zukunft vorstellt, was ihre Stärken sind und in welchen Berufszweig sie passt. Schnell stellte sich heraus, dass Paula sozial orientiert ist und später in diesem Bereich arbeiten möchte.

„ICH HATTE ANGST DAVOR, EINEN STUDIENGANG ANZUFANGEN UND WIEDER ABZUBRECHEN“

Besonders gestärkt wurde Paula in den Gesprächen mit Sebastian darin, dass es nicht schlimm ist, einen Studiengang zu beginnen und vielleicht abzubrechen. Schnell lernte sie, dass sie keine Angst vor dem Scheitern haben muss, da sie trotzdem wichtige Erfahrungen sammeln wird.

Zusammen schauten sie sich viele Berufe im sozialen Bereich an. Da Paula schon länger als Trainerin im Turnverein aktiv und Sport ihre Leidenschaft ist, wurde bald klar, dass sie Lehramt mit der Fächerkombination Deutsch und Sport studieren möchte. Diese Idee hatte sie auch schon länger, doch durch die Gespräche mit Sebastian hat sich ihr Studienwunsch gefestigt.

„FÜR MICH WAR ES SUPER WICHTIG, JEMANDEN ZU HABEN, DER AHNUNG VON DER THEMATIK HAT UND MICH DABEI UNTERSTÜTZT“

Auf die Treffen mit ihrem Scout hat sich Paula immer sehr gefreut, da eine fröhliche und lockere Stimmung herrschte. Paula fühlte sich sehr wohl und es war einfach für sie, sich zu öffnen und über alles zu reden, da nichts was sie sagte gewertet wurde. Gespräche mit ihrer Familie oder ihren Bekannten verwirrten oder verunsicherten sie oft eher. Sebastian wiederum betrachtete Paulas Situation als Außenstehender und mit mehr Wissen über die vielen Studiengänge die es gibt.

„MAN KANN NICHT IN DIE ZUKUNFT SCHAUEN! MAN SOLLTE TROTZDEM DAS BESTE DARAUS MACHEN UND DINGE AUSPROBIEREN UND WENN MAN VERSAGT, IST ES NICHT SCHLIMM“

Paula schaut nun voller Zuversicht in die Zukunft. Sie hat sich entschlossen, nach dem Abitur ein Jahr Pause zu machen, zu arbeiten, zu reisen und sich für die Sporteignungsprüfung vorzubereiten. Durch die Teilnahme an verschiedenen Workshops des Talentscouting hatte sie die Möglichkeit, sich mit anderen Schülerinnen und Schülern auszutauschen, die in der gleichen Situation sind wie sie. Paula ist durch Sebastian sogar auf ein Stipendium aufmerksam geworden, in dessen Auswahlverfahren sie dieses Jahr kommt. Ein Stipendium kam ihr vorher gar nicht in den Sinn.

Das Talentscouting würde Paula jedem weiterempfehlen, da es ihr ihre Unsicherheiten genommen hat und sie dadurch Berufe kennengelernt hat, die sie zuvor nicht kannte.

 

Simon
Von der Sackgasse zur Landkarte
Simon
Simon
Simon

Simon hatte ursprünglich einen ganz klaren Berufswunsch, mit dem er sich bereits intensiv auseinandergesetzt hatte. Doch dann platzte dieser Traum und Simon stand plötzlich etwas ratlos und entmutigt da. Dann sprach ihn seine Spanischlehrerin an und erzählte ihm vom Talentscouting und schlug ihm vor, sich mit Talentscout Serap Yilmaz zu unterhalten.

„DA ICH NICHT WUSSTE, WAS BEIM TALENTSCOUTING AUF MICH ZUKOMMT, WAR ICH POSITIV ÜBERRASCHT, JEMANDEN AUF AUGENHÖHE ZU TREFFEN“

Talentscouting verband Simon erstmal mit Sport, Testspielen und Trainern, die nach Hochleistungssportlern Ausschau halten. Umso überraschter war er, als er auf Serap traf, die sich mit ihm allgemein über seine Wünsche und Stärken unterhielt, jung war und ihm auf Augenhöhe begegnete. Durch das Talentscouting wurde Simon bewusst, dass es eben nicht nur diesen einen Weg gibt, den er sich ursprünglich ausgemalt hatte. Gemeinsam mit Serap entwickelte er Alternativen und spielte verschiedene Möglichkeiten durch. Dieser Prozess half Simon, wieder Vertrauen in sich selbst und darin zu gewinnen, dass man (s)einen Weg machen und schaffen kann und sich selbst nur die entsprechende Zeit dazu geben muss. Die Möglichkeit und der Raum zur Selbstreflektion ist es, was Simon am Talentscouting besonders schätzt: Neben der Erkenntnis, dass er technisch begabt ist, wurde ihm auch nochmal klar, dass er ein sehr sozialer und einfühlsamer Mensch ist, dem es wichtig ist, dass es den Menschen um ihn herum gut geht. Er findet es toll, durch eine außenstehende Person Feedback zu bekommen und nochmal einen anderen Blick auf sich selbst zu gewinnen.

„MEIN SELBSTBEWUSSTSEIN WURDE GESTÄRKT UND MIR WURDE GEZEIGT, DASS MAN DAS TUN SOLL, WO MAN GUT DRIN IST“

Daher entschied sich Simon entgegen des ursprünglichen Plans für ein FSJ nach dem Abitur und arbeitet nun in einer Behindertenwerkstatt im heilpädagogischen Bereich. Diese Arbeit, insbesondere im pflegerischen Bereich, findet er total spannend, auch wenn er sich bereits sicher ist, das nicht ein Leben lang zu machen.

„ALS ZIEL HABE ICH MIR GESETZT, NOCHMAL EINE HERAUSFORDERUNG ZU MEISTERN“

Für die Zukunft steht ein duales Studium in Berlin in Aussicht oder aber ein Vollzeitstudium. Noch ist Simon sich nicht sicher, ob er Land oder Stadt bevorzugt und wie seine Entscheidung ausfallen wird.

„AM TALENTSCOUTING FINDE ICH TOLL, DASS ICH EINE FESTE ANSPRECHPARTNERIN HABE, DIE SICH MIT DER MATERIE AUSKENNT UND MIR IMMER EINEN RAT GEBEN KANN“

Nicht nur die noch ausstehenden Studienentscheidungen, sondern auch das Thema Stipendien war und ist Teil der Talentscoutinggespräche. So wurde Simon von Serap für die Studienstiftung des deutschen Volkes der Oberstufenleitung empfohlen und am Ende für die Stiftung vorgeschlagen. Bereits im letzten Jahr nahm er an einem Vorbereitungsseminar der Talentscouts für das Auswahlverfahren teil. Im kommenden Jahr wird er sich der Kommission stellen. Bis dahin wird sich auch entschieden haben, wohin die nächsten Schritte ihn führen werden.

Für die Zukunft wünscht Simon sich sowohl berufliche als auch soziale Verantwortung zu übernehmen und den Menschen, die ihn bereichert haben, etwas zurückzugeben. Er möchte etwas bewirken und seinem Umfeld in Erinnerung bleiben.

Alina
"Auseinandersetzung mit meinen Stärken"
Alina
Alina
Alina

Alina geht mit offenen Augen und Ohren durch die Welt und versucht dabei möglichst viele Informationen und Angebote für ihre berufliche und persönliche Entwicklung mitzunehmen. Wichtig ist ihr, sich in der Zukunft nicht darüber zu ärgern, dass sie sich im Vorfeld ihrer Entscheidungen zu wenig über diese informiert hat.

„DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT MEINEN STÄRKEN – SO ETWAS MACHT MAN IM ALLTAG AUCH NICHT“

Mit der Einstellung sich umfassend zu informieren hat sie sich auch in die Liste für das Talentscouting eingetragen, als sie in der Schule davon erfuhr. Mit dem Wunsch nach Anregungen und Informationen, aber ohne konkrete Erwartungen, ging sie in das erste Gespräch und war schon im Anschluss daran total interessiert, weil sie mit den Talentscouts auch über Sachen gesprochen hatte, über die sie so zuvor nicht nachgedacht hatte.

„ICH BIN IN MEINER ENTSCHEIDUNG SICHERER GEWORDEN UND ES FÜHLT SICH NICHT MEHR SO SCHWAMMIG AN“

Es folgten bislang sieben weitere Termine und nicht nur durch die Vertiefung der Themen in den Gesprächen, sondern auch durch die Vorbereitung auf das Scouting wurde Alina immer wieder zum Nachdenken angeregt. Auf die Fragen, was sie möchte und was nicht, fand sie im Laufe der Zeit konkretere Antworten.

„DAS WAR AUCH MOTIVIEREND FÜR MEINE LEISTUNGEN IN DER SCHULE“

Einen weiteren Aspekt möchte Alina auch nicht unter den Tisch kehren. Nachdem sie sich mehr damit auseinandergesetzt hatte, was sie gerne machen möchte und was sie dazu braucht, um ihre Ziele zu erreichen, bekam sie einen größeren Antrieb, um ihre Leistungen in der Schule zu steigern.

Nach dem Wechsel von der Realschule in die Oberstufe der Gesamtschule strebt Alina nun mit dem Abitur ein Psychologie Studium an. Zunächst steht aber definitiv erstmal ein Auslandsjahr in Australien und Neuseeland an. Die Gap-Year-Veranstaltung der Talentscouts hat ihr dabei sehr weitergeholfen, da sie sich mit anderen Talenten austauschen konnte und auch hilfreiche Tipps und Erfahrungen von Leuten mitnehmen konnte, die ein solches Gap-Year bereits gemacht haben.

„ICH WÜNSCHE MIR, MICH AUCH SPÄTER IMMERNOCH WEITERZUBILDEN, MEIN WISSEN ZU VERMEHREN, UM MICH UND AUCH DIE MENSCHEN UM MICH HERUM BESSER KENNEN UND VERSTEHEN ZU LERNEN“

Ihre aufgeschlossene und aufgeweckte Art wird ihr sowohl in ihrer Zeit im Ausland, als auch besonders auf ihrem beruflichen Weg eine nützliche Stärke sein. Auch ihr vielseitiges Interesse wird dazu beitragen, dass ihr Zukunftswunsch in Erfüllung gehen wird. Eine sehr gute Voraussetzung für ihren angestrebten Weg, den ihr Talentscout Sebastian auch weiterhin gerne begleitet und dabei, laut Alina, stets analysierend, hilfsbereit und motivierend zu Werke geht.

Esma
"Sofort ein vertrautes Gespräch"
Esma
Esma
Esma

Esma besuchte die 11. Klasse am Genoveva Gymnasium in Köln und wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was sie nach der Schule machen möchte, bis sie auf das Talentscouting traf. Sie konnte sich einen Management Studiengang vorstellen und träumte von einem Studium auf Englisch, um später auch international arbeiten zu können.

„ES WAR SOFORT EIN VERTRAUTES GESPRÄCH“

Als sie ihre Talentscout Serap kennenlernte, war sie direkt begeistert. Es ging nicht sofort nur um die Schule, sondern darum, wer sie überhaupt ist und was sie als Person ausmacht.
Doch zunächst konzentrierte sich die zielstrebige Schülerin auf ihre Leistungen in der Schule, denn ein gutes Abitur war ihr großes Ziel.

„IM TALENTSCOUTING WURDE MIR DER BAUPLAN GEGEBEN UND ICH HABE MIR MEINE REALITÄT DANN SELBST KONSTRUIERT“

Nach der stressigen Phase der Abiturprüfungen konnte sie sich dann wieder intensiver mit ihrer Zukunft beschäftigen und kam auf Serap zu. Zusammen mit ihr entwickelte Esma einen Plan und startete im Anschluss an das Gespräch mit viel Enthusiasmus ihre Recherche. Die strukturierte Vorgehensweise tat ihr dabei richtig gut und so merkte auch ihr direktes Umfeld, dass sich ihre Unsicherheit in Bezug auf ihre Zukunft in Vorfreude und Energie umwandelte. Bei ihrer intensiven Recherche stellte Esma fest, dass ihre größten Stärken vielmehr in dem Bereich Natur- und Geisteswissenschaften liegen, als in wirtschaftlichen Themen eines Management Studiums.

Esma setzte sich mit verschiedenen Studiengängen auseinander und am Ende blieben die Studiengänge Sozialwissenschaften und Cognitive Science in der engen Auswahl. Ihre Entscheidung fiel nach reichlicher Überlegung auf Cognitive Science, einem Studiengang, der aus den Fachbereichen Informatik, Neurobiologie und Psychologie besteht. Damit hat Esma auch geisteswissenschaftliche Inhalte in ihrem Studium und erfüllt sich den Traum nach einem Studiengang auf Englisch.

„ICH MUSS NICHT DIE GANZE WELT VERÄNDERN, ABER SELBST, WENN ICH KLEINE VERÄNDERUNGEN BEWIRKEN KANN, WÄRE DAS TOLL“

Im Oktober 2018 startete Esma ihr Studium in Osnabrück. Das erste Semester bestand hauptsächlich aus Informatik, was sie nochmal verunsicherte, da sie keine großen Vorkenntnisse in diesem Bereich besaß und der Anspruch von Anfang an sehr hoch war. „Man wird sofort ins kalte Wasser geschmissen“, berichtete sie aus ihren ersten Wochen an der Universität. Doch sie kämpfte sich mit Erfolg durch das erste Semester. Seither ist Informatik zwar noch immer ein Schwerpunkt im Studium, aber es kommen immer mehr Inhalte aus den Bereichen Neurobiologie und Psychologie hinzu, weshalb sie sich auf die kommenden Semester freut.

Esma hat zudem einen weiteren Erfolg erzielt: nachdem sie von Serap für die Studienstiftung des deutschen Volkes vorgeschlagen wurde, durchlief sie erfolgreich das Auswahlverfahren und wurde als Stipendiatin angenommen. Für ihre Zukunft wünscht sie sich, dass sie einen Job findet, der ihr viel Freude bereitet und sie mit ihrer Arbeit einen bedeutenden Mehrwert für die Gesellschaft leistet. Mit ihrer positiven Energie und ihrem Engagement wird sie diese Ziele sicher erreichen!

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Mehrsprachige Kommunikation
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Auslandsfreiwilligendienst Indien
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Rechtswissenschaften (Staatsexamen)
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Sprachtherapie (B.A.)
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Rehabilitationspsychologie (B.Sc.)
Annabelle

TalentNetzwerk Köln

Was ist das TalentNetzwerk Köln?

Das TalentNetzwerk Köln ist für alle Talente nach dem Schulabschluss da, um weiterhin in Kontakt zu bleiben & sich gegenseitig zu empowern. Ein Safer Space für alle Themen und Fragen, die in diesem Lebensabschnitt aufkommen.
Das Alumni-Netzwerk des Talentscouting Köln will…

… für alle Talente auf ihrem Bildungsweg nach der Schule da sein.

… einen Safer Space bieten, in dem Talente all ihre Fragen und Themen einbringen können, ohne sich bewertet zu fühlen.

… die Möglichkeiten zur Vernetzung mit anderen Alumni-Talenten bieten – durch unsere TalentNetzwerkTreffen (ca. alle 2 Monate) und unsere gemeinsame WhatsApp Gruppe.

… in den TalentNetzwerkTreffen sowohl Wissen und Kompetenzen vermitteln als auch Raum bieten zum Reden, Lachen und Zeit verbringen.

… die Talente auf ihren Weg/ihre Karriere während und nach der Ausbildung, dem Studium oder Gap Year vorbereiten und sie weiterbilden – durch Vermittlung in spannenden Weiterbildungsangebote unserer Kooperationspartner*innen oder durch eigene Bildungsangebote.

… dass die Talente für ihre Meilensteine von sich selbst, von anderen Talenten und von uns gefeiert werden.

Eindrücke

Hier findest du eine Auswahl visueller Eindrücke unserer zuletzt stattgefunden TalentNetzwerkTreffen (TNTs)

Wie kann ich als Talent Teil des Netzwerks werden?

Du bist ein Talent im Talentscouting, das seinen Schulabschluss in der Tasche
hat und Lust darauf hat, dabei zu sein?
  • Wenn du weiterhin Teil des Talentscoutings bleiben möchtest und Lust darauf hast, dich mit anderen Talenten in Köln zu vernetzen, dann fülle das Kontaktformular mit deinem Namen, dem Namen deines Scouts und deiner Telefonnummer aus oder frage bei deinem/deiner Scout nach dem Einladungslink und werde Teil der WhatsApp-Gruppe! In der WhatsApp-Gruppe werden alle wichtigen Infos geteilt.

 

 

  • Hast du Lust, dich im TalentNetzwerk selbst einzubringen und auszuprobieren? Dann bringe deine Ideen und Wünsche in unsere TalentNetzwerkTreffen (TNT) ein und engagiere dich, wenn du willst, in der Gruppe der Upriser*innen, die mit uns Talentscouts die Treffen plant und organisiert.

 

Team Köln

Wir stellen uns vor

In unserem Bildungsystem entscheidet die Herkunft immer noch über die Zukunft. Ich möchte den Talenten zeigen, dass ihre eigenen Ressourcen und Stärken wichtige und wertvolle Tools sind. Mit dem was sie mitbringen, ermutige ich sie, selbstwirksam zu handeln und ihre Potentiale auszuschöpfen.
Serap Yılmaz-Dreger
Es ist nicht immer einfach, seine berufliche Zukunft zu gestalten und zu planen. Jeder verfügt über Potenziale, aber manchmal liegen sie vielleicht ein wenig im Verborgenen. Gemeinsam wollen wir Stärken entdecken, Hürden überwinden und Perspektiven für den beruflichen Werdegang entwickeln.
Sebastian Hopp
Als Kind der ersten Generation in Deutschland waren meine Eltern mit dem deutschen Bildungssystem nicht vertraut. Ich musste jede Entscheidung alleine treffen und habe deswegen auch Rückschläge in Kauf nehmen müssen. Diese haben mich aber weitergebracht und mir gezeigt, dass der Weg ans Ziel auch Umwege mit sich bringt.
Amal Abdirahman
In uns allen schlummern vielfältige Talente. Nicht immer sind alle diese Talente für uns selbst oder andere direkt sichtbar oder in Schulnoten messbar. Oft kennen wir nicht alle Möglichkeiten, die wir haben, um unsere Talente voll auszuschöpfen und unsere Zukunftsvisionen Realität werden zu lassen. Gemeinsam mit den Schüler*innen möchte ich mich auf den Weg machen ihre unterschiedlichsten Visionen wahr werden zu lassen.
Verena Pfeifer
Lebenswege sind so unterschiedlich - mal gerade, mal krumm. Egal auf welchem Weg man sich befindet, Zuspruch und die Idee, etwas Sinnvolles zu tun, sind das Wichtigste. An meinem eigenen, nicht immer graden Lebensweg, habe ich selbst gemerkt, wie wichtig diese Dinge sind.
Thiemo Jares
Der Weg zu einem Ziel kann holprig sein. Aber mit Durchhaltevermögen und der richtigen Dosis Humor kann man jede Hürde im Leben nehmen. Ich will junge Menschen auf ihrem individuellen Weg begleiten und sie ermutigen, in das Abenteuer Zukunft mit einem Lachen aufzubrechen.
Lena Schröder
Jeder Mensch hat eine Vielfalt an Gaben und Fähigkeiten. Manchmal erfordern unsere individuellen Lebenskontexte jedoch eine extra Portion Mut, Selbstvertrauen und Optimismus, um diese Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Ich möchte die Talente dazu ermutigen, diese extra Portion für sich zu finden und ihre Ziele zu verfolgen.
Stefanie Ruetz

Kooperationsschulen

Diese Einrichtungen machen schon mit

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